Satzung

Bylaws of MUNTUM e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Model United Nations TU München (MUNTUM)“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Namenszusatz „e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in München. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist sowohl die Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, als auch Förderung der wissenschaftlichen Arbeit und Bildung in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München.

Der Verein wird zu diesem Zweck Studenten bei der Teilnahme an und Vorbereitung für Simulationen der Vereinten Nationen (Model United Nations) oder ähnlichen Simulationen unterstützen und ggf. selbst solche Simulationen durchführen. Dabei wählt der Verein die Teilnehmer aus und bereitet sie inhaltlich und organisatorisch sowohl vor als auch nach. Insbesondere sollen durch die vom Verein durchgeführten Vorbereitungsseminare die Teilnehmer durch intensive inhaltliche Arbeit und Diskussionen mit den Abläufen und Verfahren der internationalen Politik vertraut gemacht werden. Diese Simulationen sollen den Teilnehmern ermöglichen, durch die Diskussionen mit Teilnehmern aus aller Welt sowohl ihr Wissen über fremde Völker und Kulturen zu mehren, als auch freundschaftliche Beziehungen zu anderen Ländern aufzubauen. Auch kann der Verein Veranstaltungen durchführen, die die genannten Förderzwecke zum Inhalt haben.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitglieder

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich den Vereinszielen verbunden fühlt und sie ideell oder materiell unterstützen will. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Beitritt wird mit Zugang der Bestätigung beim Mitglied wirksam.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, durch Austritt, durch Zahlungsverzug von mehr als einem Jahresbeitrag, oder durch Ausschluss aus dem Verein, sowie bei Auflösung des Vereins. Die Mitgliedschaft erlischt auch durch den Verlust der Amtsfähigkeit und/oder der Wählbarkeit und des Stimmrechts (§ 45 StGB).

Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Geschäftsjahres zu erklären. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung der Aufnahme und gegen den Ausschluss kann Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung eingelegt werden.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festsetzt. Der Jahresbeitrag darf 1,00 Euro nicht unterschreiten. Jedes Mitglied kann sich durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden zur Zahlung eines höheren Beitrags verpflichten. Eine solche Zusatzverpflichtung kann in gleicher Form widerrufen werden, jedoch nicht mit Wirkung für bereits fällig gewesene Beiträge.

Der Jahresbeitrag ist spätestens am 1. Januar jedes Jahres (Fälligkeitstermin) auf ein vom Vorstand bezeichnetes Konto des Vereins einzuzahlen.

Bei Austritt oder Ausschluss eines Mitglieds werden bereits erbrachte Beiträge nicht zurückgezahlt. Die dem Verein zustehenden Regelbeiträge, freiwilligen Beiträge, Spenden und sonstige Mittel verwendet der Vorstand ausschließlich für die satzungsmäßigen Zwecke gemäß § 2. Der Zweckbindung von Einzelspenden wird nach Möglichkeit entsprochen.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf ein Jahr gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach dem Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl und vorzeitige Abwahl ist zulässig. Die Mitglieder des Vorstands müssen Mitglieder des Vereins sein.

§ 8 Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht durch diese Satzung anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

  • Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnung,
  • Einberufung der Mitgliederversammlung,
  • Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
  • Dokumentation vom Verein durchgeführter Projekte,
  • Verwaltung des Vereinsvermögens,
  • Erstellung des Jahres- und Kassenberichts,
  • Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern.

Der Vorstand kann Mitglieder des Vereins zur Wahrnehmung bestimmter Aufgaben bevollmächtigen.

Jedes Mitglied des Vorstands vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich mit Einzelvertretungsberechtigung. Bei Rechtsgeschäften mit einem Betrag über 500 Euro wird der Verein von jeweils zwei Vorständen gemeinsam vertreten.

§ 9 Sitzung des Vorstands

Für die Sitzung des Vorstands sind die Mitglieder vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden rechtzeitig, jedoch mindestens eine Woche vorher einzuladen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden beziehungsweise des die Sitzung leitenden Vorstandsmitglieds.

Über die Sitzung des Vorstands ist vom Schriftführer ein Protokoll aufzunehmen. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

§ 10 Kassenführung

Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden in erster Linie aus Beiträgen und Spenden aufgebracht. Der Kassenwart hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Zahlungen dürfen nur aufgrund von Auszahlungsanordnungen des Vorsitzenden oder – bei dessen Verhinderung – des stellvertretenden Vorsitzenden geleistet werden.

Über die Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von einem Jahr zu wählen. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Der Kassenprüferbericht ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

§ 11 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Entgegennahme der Berichte des Vorstands,
  • Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrags,
  • Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer,
  • Beschlussfassung über die Geschäftsordnung für den Vorstand,
  • Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins,
  • Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Beschluss des Vorstands über einen abgelehnten Aufnahmeantrag und über einen Ausschluss.

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal statt. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.

Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied, unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch ein Einladungsschreiben einberufen. Dies kann auch per E-Mail geschehen. Dabei ist die vorgesehene Tagesordnung mitzuteilen.

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich (auch per E-Mail) beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Versammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Aussprache einem Wahlausschuss übertragen werden. In der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied stimmberechtigt.

Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung, wenn mindestens dreizehn oder ein Viertel der Vereinsmitglieder anwesend sind, je nachdem, welche Zahl geringer ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorsitzende verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich. Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Vorsitzenden als Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung muss jedoch geheim durchgeführt werden, wenn ein Fünftel der erschienenen Mitglieder dies beantragt.

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden und gegebenenfalls vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.

§ 13 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Technische Universität München zwecks Verwendung für die Förderung der Völkerverständigung unter Studierenden.